Hobbies

Ringen
Zu meinen Hobbies in der Schulzeit gehörte vor allem Ringen. Das Ganze fing mit 5 Jahren schon an, als ich beim „Kinderturnen“ unterfordert war und der glückliche Zufall es wollte, dass der damalige Trainer der TuS Bönen ein Arbeitskollege meines Vaters war, sodass ich die Ringerabteilung kennen und lieben lernte. In dieser Sportart durfte ich zahlreiche Titel als NRW-Landesmeister gewinnen und auch an Deutschen Meisterschaften teilnehmen. Mit steigenden Erfolgen wechselte ich zum VfL Kemminghausen, wo ich die Luft der NRW-Verbandsliga schnuppern durfte.
Einem Motivationsloch geschuldet begann ich mit 17 eine Pause vom Ringen einzulegen.
Mit 18 fand ich dann auch wieder die Lust zu Ringen, sodass ich wieder bei meinem Heimatverein in Bönen mittrainierte. Im Herbst 2001 stand ich erstmals wieder auf der Matte und konnte an meine damaligen Erfolge anknüpfen. Die Deutschen Meisterschaften im Jahr 2002 konnte ich aus beruflichen Gründen nicht besuchen, 2003 nahm ich dann letztmalig in Bad Reichenhall teil. Danach schlief das Ganze eher ein und mein Fokus verlagerte sich. Im Herzen vermisse ich es save wrestlingaber immer wieder, nicht mehr auf der Matte zu stehen. Und – das ist mir das Wichtigste – der Schock, dass dieses Jahr vom IOC beschlossen wurde, diese UR-Sportart der Olympischen Spiele aus dem Programm zu nehmen hat mich hart getroffen! Aber mittlerweile hat sich neben den USA, Russland und dem Iran (Gemeinsam!!! Wie der Sport doch verfeindete Nationen zusammenbringt…) auch das EU-Parlament und der Sportausschuss des Bundestages für einen Einsatz zum Erhalt der Sportart ausgesprochen. Hoffentlich entsinnt sich das IOC auf Traditionen und Werte statt Profitgier! Schließlich heißt es doch in der olympischen Hymne (Strophe 2): „Beim Laufen, RINGEN und beim Weitwurf […]“

 

Musik
OboeWegen meines Motivationslochs konzentrierte ich mich auf mein zweites großes Hobby: Musik. Mich hatte mit 14 Jahren die Oboe begeistert. Da das „Hammo“ eine ausgeprägte Musikkultur – zwei Orchester, 2 BigBands und 1 Madrigalchor – hat, war die musikalische Ausbildung und Prägung immer präsent. Angefangen im damals noch existenten Unterstufenchor und als Oboist dann im B-/Nachwuchsorchester sammelte ich erste Erfahrungen, in einem Ensemble musikalisch zu wirken. Nachdem ich dann das Vorspiel zum A-Orchester erfolgreich absolviert hatte, wurde der Anspruch höher, aber auch die Freude: Neben den traditionellen 2 Konzerten des Jahres in Hamm gab es auch jährlich eine Konzertreise. Diese führten mich unter anderem nach Polen, Italien, England und Frankreich. Aufgrund personeller Schwäche des Tenors im Madrigalchor trat ich diesem auch bei. Gepackt von der Begeisterung in Orchestern zu spielen, motivierte mich meine Oboenlehrerin, Frau Viel, mit der Musikschule Hamm zur österlichen Probenfreizeit nach Oostmalle in Belgien zu fahren und dem Blasorchester beizutreten. Der neue Aspekt, mit einer Oboe nicht nur klassische Musik zu spielen gefiel mir sehr gut. Dass während dieser Freizeit auch noch das Synfonieorchester aus Mangel an Oboisten zu einem Ensemble wurde, in dem ich mitwirkte, komplettierte dann meine musikalischen Aktivitäten. Irgendwie musste ja auch die durch die Ringerpause geschaffene Freizeit verbracht werden…

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In der Abi-Band beteiligte ich mich als Sänger und auch in meinem späteren Leben wirkte ich nochmal musikalisch: Während meiner Zeit in Mazar-e Sharif in der Feldlagerband „D.Marmals“ und in Kunduz im Chor.